Ausbildung zur (m) 
VitalitätstrainerIn®
im Rahmen
der Prävention und
Gesundheitsvorsorge
 

Für wen ist der Fortbildungslehrgang TrainerIn für VitalitätstrainerIn® gedacht?

  • Für alle Personen, die sich auf diesen Gebieten engagieren wollen und Freude am Unterrichten haben.
  • Für alle Personen, die ein Zertifikat anstreben.
  • Für alle Personen, die sich persönlich für die Thematik interessieren.
  • Die Kursteilnehmer sollen aus den verschiedensten Berufssparten kommen. 
    So sind in unseren Kursen z. B.:

AltenpflegerInnen, Angehörige von Patienten, Arbeitssuchende, ÄrztInnen, Arzthelferinnen, BademeisterInnen und MasseurInnen, BetreuerInnen, BewegungstherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, Ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen von allgemeinnützigen Vereinen und Gesellschaften, Eltern GerontologInnen, GesundheitspädagogInnen, GymnastiklehrerInnen, Krankenschwestern, Krankenpfleger, LehrerInnen, LogopädInnen, ManagerInnen, Medizinisch-technische AssistentInnen, Mitarbeiter von Sozialstationen und anderen sozialen Institutionen, MototherapeutInnen, PädagogInnen, pädagogisch-sozial interessierte Hausfrauen/ Hausmänner PharmareferentInnen, PhysiotherapeutInnen, SchülerInnen ab 16-18 Jahre, SonderschulpädagogInnen, Sportlehrer, StudentInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SekretärInnen, SeniorInnen, SoziologInnen, UnternehmensberaterInnen.

Diese „Mischung" ist bewusst gewollt. Sie trägt dem interdisziplinären Charakter der Fortbildungslehrgänge in besonderer Weise Rechnung. Wir lernen gegenseitig voneinander, wir tauschen uns geistig aus, wir qualifizieren uns durch Teamarbeit. Es kommt zu einer kooperativen kommunikativen Selbstqualifikation. Diese findet in folgenden Schlussfolgerungen ihre wissenschaftliche Basis:

„ Die Informationspsychologie lehrt uns, dass wir nur in einem sehr begrenzten Umfang Information verarbeiten können. Wir sind neben dem Computer insbesondere auf Partner angewiesen, um unsere bereits aufgenommene und gewichtete Information durch Diskussionen übernehmen, reflektieren und abwandeln zu können. Diese Art der Informationsgewinnung muss, um nicht einseitig zu werden, auf möglichst viele Personen mit unterschiedlichen Berufen ausgedehnt werden. Nur so gewinnen wir ein wirklichkeitsadaptiertes Bild.

 

Was bedeutet  Vitalitätstraining®?

Erhöhung der Lebensqualität, Erfolgreiches Alter und Altern:

  • Vital ist ein Organismus, dessen funktionaler Zustand Kompetenz ermöglicht.
  • Vital ist ein Organismus, dessen funktionaler Zustand durch kompetente Handlungen erhöht bzw. optimiert wird. Die Folge davon ist eine Erhöhung der Lebensqualität.
  • Vitalität, Lebensqualität und Kompetenz sind rückgekoppelte Prozesse, die sich gegenseitig bedingen
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  • Vermeidung , Verzögerungvon Abhängigkeit ,Pflegebedürftigkeit im Alter
    Beispielhafte Szenen sollen dies veranschaulichen:
  • 60000 – 80000 ältere Personen erleiden pro Jahr einen Oberschenkelhalsbruch. Die Hälfte der Betroffenen stirbt innerhalb der nächsten drei Jahre.
    Gleichgewichtstraining ist ab dem 50. Lebensjahr wichtiger als Kondition.
    Koordination geht vor Kondition!
  • 45% der über 65-jährigen US-amerikanischen Frauen können weniger als 4,5 kg heben. Das Risiko zu stürzen - man kann sich bei dieser Kraftminderung mit den Händen schlecht abfangen und mit den Füßen, die ebenfalls eine Kraftminderung aufweisen, schlecht stabilisieren - ist bei diesen Personen deutlich erhöht.
    Ein Minimum an Kraft darf nicht unterschritten werden!
  • Personen, die weniger als 25 cm/sec. gehen, werden meist in kurzer Zeit pflegebedürftig.
    Eine Ganggrundschnelligkeit ist eine Grundvoraussetzung zur Erhaltung der Kompetenz.
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  •   Anlage: Alter, Altern, Gesundheitsökonomie und die Begründung für Vitalitätstraining

     Der Gesundheitsökonom Prof. Fritz Beske (2010, 2011) Alter von Herrn Beske: 88 Jahre 2011) nennt weitere Fakten, die die soziale Sicherung schwer belasten werden:

    -         Die Bevölkerung in Deutschland nimmt „innerhalb der nächsten 50 Jahre von 82 auf 65 Millionen, also um 17 Millionen ab.

    -         Die Anzahl der jungen Menschen (bis 19 Jahre) sinkt bis 2060 um 5 Millionen, die der erwerbstätigen (20-66 Jahre) um 17 Millionen,

    -         die der Alten nimmt hingegen um fünf Millionen zu.

    -         Die Relation Erwerbstätige zu Nichterwerbstätigen verschlechtert sich, selbst wenn das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre steigt, auf 1:1 (bisher 3:1)…

    -         Die Zahl der Demenzkranken werde sich bis 2050 von 1,1 auf 2,2 Millionen verdoppeln, desgleichen die Zahl der Pflegebedürftigen und zwar von 2,2 auf 4,5…

    -         Bis 2050 müssten zusätzlich 800000 Pflegeheimplätze geschaffen werden.

    …rechnet bis 2030…bis 400 000 fehlende Fachkräfte in der Pflege“ (Ausgleich durch ehrenamtliche Tätigkeit und neue Wohnformen für Alt und Jung) „und 165 000 fehlende Ärzte.“ (Ausgleich durch engeres Aufgabenspektrum) (Jachertz.2011)

     

    -         Lösungsansätze sieht Beske in folgenden Bereichen

    -         „Die Krankenversicherung müsse sich künftig auf die Absicherung von Krankheiten konzentrieren (inkl. Reduktion des Leistungskatalogs: z. B. nicht medizinisch indizierter Kaiserschnitt, Sterbehilfe als staatliche Aufgabe),

    -         was wohl bedeutet, die Prävention auszuklammern und als allgemeine Staatsaufgabe zu deklarieren.

    -         Der Bund solle sich auf eine Rahmengesetzgebung beschränken und zum Beispiel Kranken und Pflegeversicherung, aber auch die bisher von der Rentenversicherung organisierte Rehabilitation zusammenführen.

    -         Ambulante, stationäre und rehabilitative Versorgung sollten in ‚leistungs- und sektorenübergreifende Verbünde’ organisiert werden.“ (Jachertz.2011)

     

    Bedingt durch den medizinischen Fortschritt und die Aufklärung sowie die Motivation der älteren (z. B. Durchführung eines Vitaltitätstrainings) wird auch die Rate der Disability im Alter absinken. (Christensen et al. 2009)

    Beske F: Sechs Entwicklungslinien in Gesundheit und Krankheit – Analyse und Lösungsansätze Kiel 2011, ISBN 978-3-88312-456-8

    Beske F: Handlungsoptionen zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Gesundheitversorgung bei begrenzten Mitteln, Kiel 2010, ISBN: 978-3-88312-454-4

    Jachertz N: Gesundheitliche Versorgung. Beskes beklemmende Prognose Deutsches Ärzteblatt Jg. 108, Heft 12, 25.03.2011, S. 511-512

Vital ist demnach ein Organismus, dessen funktionaler Zustand weder im biologischen, psychologischen, sozialen noch im geistig-mentalen kritische Werte, die eine Pflegebedürftigkeit hervorrufen können, unterschreitet.

 

Wie gliedert sich das Ausbildungsprogramm des Vitalitätskonzeptes:

  • Bausteinsprogramm des Vitalitätskonzeptes.
  • Welche biologischen, psychologischen, sozialen und geistig-mentalen Fähigkeiten sind für die Kompetenz im Alter unabdingbar?
  • Das Minimumfaktorenmodell/ Die 10-er Regel
  • Das Inkompetenzkaskadenmodell.
  • Das Lebensqualitätsmodell.
  • Der Vitalitätsparcour

 

Ausbildung Vitalitätstrainer ®

Dieser Unterricht überlässt Ihnen eine freie Zeitgestaltung.

Einführungsseminar (nach Vereinbarung) (e-mail) 1 Tag
 

Termine:  Nach persönlicher Absprache (e-mail)
Terminvorschlag: nach Absprache

Im Einführungsseminar wird Ihnen ein Überblick über die Systeme des
Vitalitätsmodells gegeben.

Weiterhin nehmen Sie Einblick in sämtliche Ausbildungsmodule.

 

Vitalitätstrainer: Module

 

1. Vitalitätstraining

2. Bewegung und Denken Praxis und Theorie

3. Gehirn in Bewegung. Training einzelner Hirnregionen

4. Teste zu Vitalitätstraining

5. Erfolgreiches Altern

 

Bearbeitung Module Vitalitätstrainer

Die Bearbeitung der einzelnen Manuskripte führen Sie mit den entsprechenden
Übungen im kleinen Übungskreis mit Teilnehmern zu Hause durch.

Minimal sollten 10 Übungsstunden (à 90 Minuten) durchgeführt werden.

 

Bilden Sie drei Personengruppen mit jeweils mindestens drei Personen:

 

Gruppe I:

Freunde, Bekannte (mindestens drei Personen)

Kurseinheit 1: Einführung: Motivation für ein langes, selbstbestimmtes, weitgehend unabhängiges Leben

Kurseinheit 2: Erfolgreiches Alter und Altern

Kurseinheit 3: Die 10 Vitalitätsregeln

 

Gruppe II:

Seniorengruppe oder Personen, die nicht mehr im Berufsleben stehen. (mindestens drei Personen)

Kurseinheit 1: Einführung: Motivation für ein langes, selbstbestimmtes, weitgehend unabhängiges Leben

Kurseinheit 2: Erfolgreiches Alter und Altern

Kurseinheit 3: Die 10 Vitalitätsregeln

 

Gruppe III:

Berufstätige Personen oder gemischte Gruppe (mindestens drei Personen)

Kurseinheit 1: Einführung: Motivation für ein langes, selbstbestimmtes, weitgehend unabhängiges Leben

Kurseinheit 2: Erfolgreiches Alter und Altern

Kurseinheit 3: Die 10 Vitalitätsregeln

 

Schreiben zu den jeweiligen Kurseinheiten jeweils einen Bericht, den sie mir
zukommen lassen.

Diese Berichte sind Bestandteile der Abschlussprüfung

Mögliche Fragen sind nummeriert am Ende der Berichte auf einem
gesonderten Blatt aufzuführen.

Prof. Dr. med. Bernd Fischer, Birkenweg 19

77736 Zell a. H., e-mail: memoryfischer@gmx.de 

Tel: 07835-548070

 

III: Nach terminlicher Absprache findet in Haslach i. K. Eichenbachstr. 15
im Übungsraum ein Präsenzseminar statt. (Samstag)

Der Termin wird per E-Mail abgesprochen.

Hier werden die Bereiche Vitalitätsregeln, erfolgreiches Alter und Altern, in Frage
und Antwort vertieft.

Danach findet mündliche Prüfung statt.

 

V. Die Gebühren (außer Übernachtung, Verpflegung) betragen

Einführungsseminar inkl. Module Vitalitätstrainer:               450 Euro

Präsenzseminar inkl. Prüfung:                                              350 Euro

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Bernd Fischer

Birkenweg 19

77736 Zell a. H.

e-mail: memoryfischer@gmx.de 

Tel: 07835-548070

 

 

WissIOMed - Eichenbachstr. 15 - 77716 Haslach i.K. - Tel.: 07832/5828 - Fax: 07832/4804 - e-mail: wissiomed@t-online.de
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